{"id":445064,"date":"2015-01-07T20:11:27","date_gmt":"2015-01-07T18:11:27","guid":{"rendered":"https:\/\/dev.elorainweb.com\/?p=445064"},"modified":"2024-05-12T10:57:41","modified_gmt":"2024-05-12T08:57:41","slug":"interview-allemand-decembre-2014-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fredericsanchez.com\/fredericsanchez\/en\/interview-allemand-decembre-2014-2\/","title":{"rendered":"Interview Allemand D\u00e9cembre 2014"},"content":{"rendered":"<div style=\"text-align: justify; \">\nInterview Allemand D\u00e9cembre 2014<\/p>\n<p>Er ist seit 20 Jahren der Mann hinter den Soundtracks aller Prada-Schauen, begl\u00fcckw\u00fcnschte schon Calvin KLEIN und Helmut LANG nach ihren Shows mit K\u00fcsschen, dieses Jahr hat ihn dann auch noch die sagenumwobene Comme des Gar\u00e7on-Chefin Rei KAWAKUBO ins Boot geholt. Will sagen: Der franz\u00f6sische Produzent FREDERIC SANCHEZ wird immer dann von Designern gerufen, wenn die Musik bei Modenschauen auf gar keinen Fall Mainstream sein soll. Ein Besuch in seinemPariser Studio.<\/p>\n<p>INTERVIEW: Herr Sanchez, wie viele bpm braucht man f\u00fcr einen sexy Walk auf dem Runway?<\/p>\n<p>FREDERIC SANCHEZ: Keinen einzigen Beat. Eine Show kann auch ganz ohne Musik sexy sein. Stellen Sie sich vor: absolute Stilleund dann pl\u00f6tzlich das Klackern von HighHeels. Sinnlich, oder? Nur weil die Musik sexy ist, muss die Show ja nicht automatisch sexy sein. So etwas ist mir zu offensichtlich.<\/p>\n<p>INTERVIEW: Sie sprechen aus Erfahrung?<\/p>\n<p>SANCHEZ: Ja. Bei einer meiner ersten Schauen f\u00fcr Margiela &#8211; Martin war noch selbst Herr in seiner eigenen Maison- habeich komplett auf Musik verzichtet. Die Leute sprechen mich heute noch darauf an underz\u00e4hlen, wie bewegend sie es fanden. Man konnte sich ganz auf die Mode konzentrieren. Oder auch bei einer Miu-Miu-Show vorein paar Jahren. Da habe ich einfach Dialoge aus alten Filmen zusarnmenmontiert. Deutsche,franz\u00f6sische, italienische. Ganz ohne Rhythmus, ohne Beat. Das war sehr erotisch.<\/p>\n<p>INTERVIEW: F\u00fcr Marc Jacobs haben Sie mal mehrere Versionen von Somewhere Over the Rainbow in Endlosschleife gemischt, f\u00fcr Helmut Lang einen Song aus original Louise-Bourgeois-Zitaten produziert. Wiekommen Sie auf solche Ideen?<\/p>\n<p>SANCHEZ: Es ist bizarr. Ich schaue eigentlichnicht auf die Mode, sondern immer auf die Moodboards der Designer, ihre Ideen sammlung f\u00fcr eine Kollektion. Ich versuche, eine bestimmte Stimmung in einen Sound zu \u00fcbersetzen, ein Bild zu kreieren. H\u00e4ufig lasse ich mich von der Stimmung eines Films inspirieren. Da hat man sofort ein konkretes Bild im Kopf. Von der Temperatur ausgehend w\u00e4hle ich dann die Musik aus.<\/p>\n<p>INTERVIEW: In welchem Film spielt der kommende Prada-Sommer die Hauptrolle?<\/p>\n<p>SANCHEZ: In einem psychedelischen Sixties-Streifen. Etwa im Stil von Joseph Loseys Boom mit Elizabeth Taylor und Richard Burton oder auch Michelangelo Antonionis Zabriskie Point. Die Stimmung sollteschr\u00e4g, surreal und d\u00fcster sein. Miuccia und mir ist gerade sehr nach schwarzer Magie. Als wir im Fr\u00fchjahr zusammensa\u00dfen, um die Musik f\u00fcr ihre M\u00e4nnerschau zu besprechen, kramte ich ein St\u00fcck von Funkadelic hervor, Maggot Brain. Aber die Coverversion der britisch-amerikanischen Rockband PsychicTV: Es war genau die richtige Atmosph\u00e4re: psychedelischer Rock. Miuccia sprang auch sofort darauf an und sagte, das St\u00fcck solleich auf jeden Fall im Hinterkopf behaltenf\u00fcr die Frauenschau. Sie wollte mit dem Sound ihre Womenswear-Kollektion entwickeln. Ich habe dann nur 20 Sekunden daraus genommen &#8211; als Teaser am Ende der M\u00e4nnershow.<\/p>\n<p>INTERVIEW: Und dann hat Frau Prada alles umgeworfen?<\/p>\n<p>SANCHEZ: Das passiert manchmal durchaus. Aber nein, hier war es nicht so. ImSp\u00e4tsommer haben wir uns in ihrem B\u00fcro wieder getroffen, um die Frauenschau zu besprechen. Ich hatte den Song l\u00e4ngst vergessen. Wir diskutierten eine Weile \u00fcber meine Vorschl\u00e4ge, dass es punkiger sein sollte, ein bisschen mehr Metal. Aus dem Nichts fragte sie: &#8220;Was ist eigentlich mit Maggot Brainpassiert? Lassen Sie uns den Song noch malh\u00f6ren.&#8221; Und da war pl\u00f6tzlich wieder klar, dass die Musik alles hatte, wonach wir suchten. Punk, Metal, Rock. Dieses Psychedelische. Ich glaube, so schnell war ich noch nie zuvor aus ihrem B\u00fcro raus.<\/p>\n<p>INTERVIEW: Als Sie ihr letzten Sommer Britney Spears vorschlugen, war es eine l\u00e4ngere Sitzung?<\/p>\n<p>SANCHEZ: Nein, nein, \u00fcberhaupt nicht. Britneys Work B**ch! wurde gerade ver\u00f6ffentlicht, als wir an dem Soundtrack f\u00fcr die Sommerkollektion 2014 arbeiteten. Ich hatte die Idee, den Track mit indianischen Sounds zu mischen. Das hat ihr sehr gut gefallen. Sie hat keine Ber\u00fchrungs\u00e4ngstemit Pop-Ph\u00e4nomenen. Sie hat aber auch keine Angst vor Schubert oder Wagner. Privat h\u00f6rt sie lieber klassische Musik. Siegeht h\u00e4ufig in die Oper oder ins Ballett. Die T\u00e4nzerin Pina Bausch war immer eine gro\u00dfe Inspiration f\u00fcr sie.<\/p>\n<p>INTERVIEW: Blutrote Lack-Capes mit gequilteten Oversize-Kapuzen von Comme des Gar\u00e7ons oder schokobraune Seventies Lederm\u00e4ntel mit G\u00e4nsebl\u00fcmchen bemalt von Martin Margiela im Sommer 2015: Gefallt Ihnen eigentlich die Mode Ihrer Auftraggeber?<\/p>\n<p>SANCHEZ: Nun ja, Prada oder Margielaent sprechen eher meinem pers\u00f6nlichen Geschmack als Comme des Gar\u00e7ons. Daf\u00fcr muss man j\u00fcnger sein. Ich mag es eher konservativ. Aber zu den Kollektionen habe ich ehrlich gesagt keine Meinung. Ich habe mich nie gro\u00df f\u00fcr Mode interessiert. Als ich 15, 16 war, drehte sich bei mir alles um Musikund zeitgen\u00f6ssischen Tanz. Aber Mode? Damit bin ich das erste Mal ernsthaft in Kontakt gekommen, als ich ein Look-Book von Yohji Yamamoto in den H\u00e4nden hielt. Es war von dem britischen Grafikdesigner Peter Saville gestaltet, der damals die LP-Cover von den angesagtesten Bandsentworfen hatte: OMD, Joy Division oder New Order. Mein Interesse f\u00fcr Mode kam also von der Musik. Aber erst als ich Martin Margiela begegnete, lernte ich das Modebusiness richtig kennen.<\/p>\n<p>INTERVIEW: Erz\u00e4hlen Sie.<\/p>\n<p>SANCHEZ: Eine gemeinsame Freundin stellte uns einander vor. Das war Ende der 80er-Jahre. Ich hatte damals keinen Plan, was ich machen sollte. Ich arbeitete kurz am Theater, dann in einem Presseb\u00fcro, sp\u00e4ter hatte ich einen eigenen Plattenladen. In Clubs aufgelegt habe ich nie. Martin hatte gerade bei Gaultier aufgeh\u00f6rt und sein eigenes Label gegr\u00fcndet. Die Antwerp Six und Japaner wie Yohji und Rei Kawakuba waren gerade dabei, die Modewelt zu ver\u00e4ndern. Bisher hatten Designer wie Claude Montana, Thierry Mugler oder Christian Lacroix ihre Kollektionen als konventionelle Modenschauen pr\u00e4sentiert. Die junge Generation grenzte sich klar davon ab. Martin war besonders radikal. Wir trafen uns das erste Mal bei einem Abendessen, und er erz\u00e4hlte mir, wie er seine erste Show aufziehen wollte,und fragte mich, ob ich die Musik dazumachen wolle. Ich sagte zu.<\/p>\n<p>INTERVIEW: Wie ging es dann weiter?<\/p>\n<p>SANCHEZ: Die Show fand wenig sp\u00e4terin einem kleinen Theater statt, Cafe de la Gare. Es gab keinen Runway im klassischen Sinne. Auf dem Boden waren Bahnen auswei\u00dfem Teppich ausgelegt. Wir installierten im Backstagebereich \u00fcberall Mikrofone unds pielten die Ger\u00e4usche in den Theatersaal ein, w\u00e4hrend die G\u00e4ste dort eintrafen. Es warmehr ein Happening als eine Modenschau. Die Inspiration f\u00fcr den Soundtrack waren Warhol-Filme und die Werke des deutschen Regisseurs Werner Schroeter. Eine 20-Minuten-Collage, bei der man h\u00f6rt, wie die Nadel auf den Platten abgesetzt und angehoben wird. Martin zeigte diese merkw\u00fcrdigen Zehenschuhe, die aussehen, als stammten sie von einem Paarhufer.<\/p>\n<p>INTERVIEW: Seine Tabi Shoes.<\/p>\n<p>SANCHEZ: Ja, genau. Jedenfalls hat er sie in rote Farbe getaucht, und dann waren \u00fcberall diese Abdr\u00fccke auf dem wei\u00dfen Teppich- wie ein Leopardenmuster. Das warvollkommen neu. Mir war klar: Das will ich ab sofort hauptberuflich machen.<\/p>\n<p>INTERVIEW: 2009 verlie\u00df MargielaMargiela. Was war Ihre traurigste ModeTrennung?<\/p>\n<p>SANCHEZ: Immer wenn ein Designer seine Karriere beendet hat, egal ob eben Martin Margiela, Jil Sander oder Helmut Lang. SeinA bgang hat mich \u00fcbrigens besonders betroffen gemacht. Er war ein genialer Designer und sehr offen f\u00fcr abseitige Ideen. Wir haben viele tolle Shows gemeinsam produziert. Einmal haben wir Telefonmitschnitte von Konversationen auf Sex-Hotlines gesampelt, wie sich die Leute dort einander vorstellen. &#8220;Hallo, mein Name ist Hamish. Ich suchenach gro\u00dfen, gut gebauten Typen.&#8221; Wir habenalle m\u00f6glichen Namen von den G\u00e4stenaus der Front-Row gew\u00e4hlt und dann bei derShow immer mal wieder eingespielt. Das warirre lustig.<\/p>\n<p>INTERVIEW: Sind die Runways 2014 nochi immer so experimentierfreudig?<\/p>\n<p>SANCHEZ: Bedauerlicherweise nein. Ichglaube, irgendwann Mitte der 90er-Jahrefingen Designerlabels pl\u00f6tzlich an, Modemarketing zu betreiben. Nach den Antwerp Six und der Idee der Dekonstruktion wurde die Mode minimal. Jil Sander hat diesen Stil wie keine andere gepr\u00e4gt. Oder auch so jemand wie Calvin Klein. Mode war auf einmal kommerziell, eine Massenware wie jede andere. In gewisser Weise sehr kalt unddistanziert. Ich mochte diese K\u00e4lte. Ich habedas damals mit dem minimalen ElektroSoundvon Kraftwerk betont. Ich fand diese Entwicklung sehr interessant. Nur wurde Marketing dann irgendwann zu sehr zur Realit\u00e4t. Aber das ist ja nicht nur in der Mode so. Auch in der Kunst. Unsere St\u00e4dte haben sich zu riesigen Shopping-Malls entwickelt. \u00dcberall sieht es gleich aus. Egal, ob London, Paris oder Berlin. Ich wohne in zwischen zwei Stunden von Paris entfernt, in einem kleinen Ort in der Normandie. Da ist es authentischer.<\/p>\n<p>INTERVIEW: Ihre Kollegen nennen sich heute nicht mehr DJs, sondern Soundstilisten. Einverstanden?<\/p>\n<p>SANCHEZ: Furchtbar. Ich sage jedenfalls immer, dass ich Musiker bin. Als ich in den 80er-Jahren damit anfing, Musik f\u00fcr Modenschauen zu entwerfen, gab es noch keine Bezeichnung daf\u00fcr. Die Leute fragten mich: &#8220;Wie sollen wir dich nennen? DJ? Musiker?&#8221; Ich antwortete: &#8220;Soundillustrator.&#8221; So nanntensich damals K\u00fcnstler, die f\u00fcrs Radio Musikfeatures produzierten. Kein anderer au\u00dfer mir nannte sich so. Das gefiel mir. Heute produziere ich neben den Shows auch Musik f\u00fcr Galerien und Installationen. Ganz eigene St\u00fccke. Ich finde, da passt Musiker besser.<\/p>\n<p>INTERVIEW: Wie gro\u00df ist Ihre Musiksammlung?<\/p>\n<p>SANCHEZ: Ich habe rund 50000 Schallplatten. Aber heute nutze ich fast nur noch Festplatten. Keine Ahnung, wie viele es sind. Ich habe aufgeh\u00f6rt zu z\u00e4hlen. Es werdenst\u00fcndlich mehr. Ich habe noch nie etwas gel\u00f6scht.<\/p>\n<p>INTERVIEW: Ihr pers\u00f6nlicher Rekord an zusammengemixten Musiktiteln bei einem Soundtrack?<\/p>\n<p>SANCHEZ: 20 Minuten, 100 verschiedene Samples, Margiela 1993. Ich habe den Applaus von allen m\u00f6glichen Konzerten zusammengeschnitten-von Elektro bis Klassik. Diese Samples habe ich dann wie ein crescendo arrangiert. Es war sehr experimentell. Irgendwann wusste man nicht mehr, istdas jetzt Klatschen oder Regen?<\/p>\n<p>INTERVIEW: Wo finden Sie neue Musik?<\/p>\n<p>SANCHEZ: Ich recherchiere viel in B\u00fcchern \u00fcber Musik oder lasse mich von Filmen inspirieren. Blogs interessieren mich nicht.<\/p>\n<p>INTERVIEW: Welchen Bandnamen m\u00fcssen wir uns 2014 unbedingt merken? <\/p>\n<p>SANCHEZ: Ich bin superbegeistert von derSunn-0)))-Kollaboration mit Scott Walker. Ihr Album Soused hat mich wirklich ergriffen. Klingt nach: Heavy Meta! trifft Oper. Man h\u00f6rt 50 Minuten lang einen trommelnden, beinahe monotonen Gitarren-Sound und einen opernhaften Gesang. Sehr m\u00f6nchisch. Einen Auszug davon habe ich f\u00fcr die vergangene Comme-des-Gar\u00e7ons-Show benutzt. Ich h\u00f6re so etwas aber auch privat.<\/p>\n<p>INTERVIEW: Zu welchen Gelegenheiten h\u00f6ren Sie Musik?<\/p>\n<p>SANCHEZ: Niemals als Hintergrundger\u00e4usch. Das kann ich nicht leiden. Ich h\u00f6re sehr bewusst. Wenn ich G\u00e4ste f\u00fcr ein Dinner habe, genie\u00dfe ich den Sound, den sie produzieren.<\/p>\n<p>INTERVIEW: Wo ist Musik unpassend?<\/p>\n<p>SANCHEZ: In Schwimmb\u00e4dern.<\/p>\n<p>INTERVIEW: Das kam aber schnell.<\/p>\n<p>SANCHEZ: Weil ich es gerade erst erlebt habe. Es war schrecklich. W\u00e4hrend ich meine Bahnen zog, dr\u00f6hnte aus den Lautsprecherndie ganze Zeit Daft Punk.<\/p>\n<p>INTERVIEW: Etwa One More Time, zum Anfeuern?<\/p>\n<p>SANCHEZ: Nein, nein. Viel schlimmer.Get Lucky mit Pharrell Williams. Die Musik macht dort \u00fcberhaupt keinen Sinn &#8211; es istein wundersch\u00f6nes Schwimmbad aus den 3Oer-Jahren. Sie spielen dieses Lied dort, seit es ver\u00f6ffentlicht wurde. Ich glaube, ich sollte damit bald mal was machen.\n<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Interview Allemand D\u00e9cembre 2014 Er ist&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[21],"tags":[],"class_list":["post-445064","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-fs-press"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/fredericsanchez.com\/fredericsanchez\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/445064","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/fredericsanchez.com\/fredericsanchez\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/fredericsanchez.com\/fredericsanchez\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fredericsanchez.com\/fredericsanchez\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fredericsanchez.com\/fredericsanchez\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=445064"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/fredericsanchez.com\/fredericsanchez\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/445064\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/fredericsanchez.com\/fredericsanchez\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=445064"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/fredericsanchez.com\/fredericsanchez\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=445064"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/fredericsanchez.com\/fredericsanchez\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=445064"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}