{"id":445266,"date":"2017-11-13T21:17:32","date_gmt":"2017-11-13T19:17:32","guid":{"rendered":"https:\/\/dev.elorainweb.com\/?p=445266"},"modified":"2024-05-12T11:39:34","modified_gmt":"2024-05-12T09:39:34","slug":"jil-sander-in-frankfurt-die-schau-und-die-scheue-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fredericsanchez.com\/fredericsanchez\/en\/jil-sander-in-frankfurt-die-schau-und-die-scheue-2\/","title":{"rendered":"Jil Sander in Frankfurt : Die Schau und die Scheue"},"content":{"rendered":"<p>Frankfurter Allgemeine &#8211; 6 novembre 2017<\/p>\n<div style=\"text-align: justify; \">\n<\/p>\n<p>Jil Sander in Frankfurt : Die Schau und die Scheue<\/p>\n<p>Der Mode ganz nah: Die ersten Besucher in der Ausstellung am Freitagabend. Bild: Helmut Fricke<br \/>\nModedesigner locken u\u0308berall auf der Welt Scharen von Besuchern in die Museen. Schafft es das<br \/>\nFrankfurter Museum Angewandte Kunst mit Jil Sander?<\/p>\n<p>Ihr Auftritt am Donnerstagvormittag in Frankfurt erinnert an damals nach ihren Schauen in Mailand.<br \/>\nNachdem das letzte Model zum Finale vom Laufsteg Richtung Backstage abgetreten war, stand Jil<br \/>\nSander fu\u0308r gew\u00f6hnlich von einem Moment auf den anderen dort. Sie zeigte sich dann kurz den<br \/>\nFotografen, und weg war sie schon wieder. Sollten sich andere tief verbeugen oder gar ein paar Meter<br \/>\nu\u0308ber den Laufsteg schreiten. Ihr Ding war das nie.<\/p>\n<p>Nun ist die Frau Jil Sander schon l\u00e4nger nicht mehr an dem Haus Jil Sander t\u00e4tig. Vor vier Jahren um<br \/>\ndiese Zeit verlie\u00df sie es zum dritten Mal in ihrer Karriere. Am Donnerstagvormittag aber erinnert ihr<br \/>\nAuftritt trotzdem an damals. Auf der zweiten Etage des Frankfurter Museums Angewandte Kunst (MAK)<br \/>\nhaben sich etliche Fotografen und Journalisten versammelt, dann kommt die Modedesignerin um die<br \/>\nEcke. Dunkelblauer Strickpullover, dunkle Hose, so wie damals, wie immer. Dazu tr\u00e4gt sie eine<br \/>\nSonnenbrille auf der Nase. Sie schaut kurz in die Kameras, streckt die Arme hoch. Und weg ist sie<br \/>\nwieder. Es ist der typische, scheue Jil-Sander-Auftritt. Nur, hier geht es um mehr als damals nach ihren<br \/>\nSchauen. Es ist die u\u0308berhaupt gr\u00f6\u00dfte Schau dieser Designerin, und sie ist ihrer eigenen Person<br \/>\ngewidmet. Seit gestern zeigt sie das Frankfurter Museum Angewandte Kunst, und Jil Sander hat daran<br \/>\nin den vergangenen Monaten kr\u00e4ftig mitgearbeitet.<\/p>\n<p>Eine Einzelausstellung u\u0308ber eine prominente Figur aus der Mode. Mit dem Konzept locken Museen<br \/>\nu\u0308berall auf der Welt gerade Scharen in ihre H\u00e4user. Wer zum Beispiel dieser Tage die Dior-Ausstellung<br \/>\nim Mus\u00e9e des Arts D\u00e9coratifs in Paris sehen will, muss sich nicht nur an Wochenenden hinten<br \/>\nanstellen, also Hunderte Meter weit vom Eingang entfernt. Vor den Tu\u0308ren des neuen Yves-Saint-<br \/>\nLaurent-Museums der Stadt sieht es nicht besser aus, Besucher brauchen hier sogar noch mehr<br \/>\nGeduld. Und das Victoria &#038; Albert Museum in London zeigt in diesem Herbst das Werk des spanischen<br \/>\nCouturiers Crist\u00f3bal Balenciaga. An die Besuchermenge, die vor zwei Jahren durch die R\u00e4ume zur<br \/>\nAusstellung u\u0308ber Alexander McQueen zog, wird das Haus trotzdem nur schwer herankommen. 480<br \/>\n000 verkaufte Tickets waren es innerhalb von fu\u0308nf Monaten, die am besten besuchte Ausstellung in der<br \/>\nGeschichte des Museums.<br \/>\n:<br \/>\nKurz vor Schluss gab es sogar Zeitslots fu\u0308r mitten in der Nacht, zwischen 22 und 5.30 Uhr morgens. Es<br \/>\nhandelte sich dabei ja auch um jene legend\u00e4re Schau, die 2011 im New Yorker Metropolitan Museum<br \/>\n(Met) zu sehen war (674 000 Tickets) und damit u\u0308berhaupt erst das Konzept der Ausstellung u\u0308ber<br \/>\neinen Modedesigner auf ein neues Blockbuster-Niveau gebracht hat, mit Warteschlangen um die<br \/>\nStra\u00dfenecken. Klar gibt es seit Jahrzehnten Modeausstellungen, in jenem New Yorker Met etwa, seit<br \/>\ndie ehemalige Chefredakteurin der amerikanischen \u201eVogue\u201c, Diana Vreeland, dort 1973 als Beraterin<br \/>\nanfing. Aber Mode im Museum, das war zugleich lange Zeit ein schwieriger Fall. Mode will getragen<br \/>\nund nicht hinter Glask\u00e4sten konserviert werden. Mode im Museum, das k\u00f6nnte allerdings ebens0<br \/>\ngerade deshalb funktionieren. Da sie ihren Platz im Leben der Menschen selbstverst\u00e4ndlicher hat als,<br \/>\nsagen wir, die Alten Meister.<\/p>\n<p>\u201eMan wusste, man zieht es an und ist gewappnet\u201c<\/p>\n<p>Die vage Vorstellung, die man schon von einem Modemacher habe, bevor man in die Ausstellung<br \/>\ngehe, sei ein Grund fu\u0308r den Erfolg in Museen, sagt auch Matthias Wagner K, Direktor des Frankfurter<br \/>\nMuseums Angewandte Kunst und verantwortlich fu\u0308r die Schau u\u0308ber Jil Sander. Seit fu\u0308nf Jahren ist er<br \/>\nhier t\u00e4tig, Jil Sander habe von Beginn an ganz oben auf seiner Liste fu\u0308r eine Ausstellung gestanden.<br \/>\nVor anderthalb Jahren habe man sich dann zum ersten Mal getroffen. Matthias Wagner K bot Jil<br \/>\nSander nicht etwa eine Etage, sondern das gesamte Haus an, fu\u0308r die Gestaltung einer Ausstellung, die<br \/>\njene vage Vorstellung fu\u0308r Besucher konkretisieren sollte. Besonders Frauen, die mit der Designerin<br \/>\naufwuchsen, du\u0308rften sich angesprochen fu\u0308hlen. Jene, die Jil Sander in den achtziger und neunziger<br \/>\nJahren einkleidete, als diese auf dem besten Weg waren, sich in der noch st\u00e4rker von M\u00e4nnern<br \/>\ndominierten Welt zu behaupten.<\/p>\n<p>Matthias Wagner K erinnert sich an Frauen, die ihm in den vergangenen anderthalb Jahren w\u00e4hrend<br \/>\nder Arbeit an der Ausstellung begegnet sind und von jenem Gefu\u0308hl berichteten. \u201eDie gesagt haben, in<br \/>\nKleidern von Jil Sander konnte ich so in den Gerichtssaal gehen und mich geschu\u0308tzt und pr\u00e4pariert<br \/>\nfu\u0308hlen fu\u0308r das, was vor mir liegt.\u201c Wer sich die hochpreisigen Stu\u0308cke zu der Zeit leisten konnte, musste<br \/>\nnoch nicht einmal sonderlich stilsicher sein. \u201eMan wusste, man zieht es an und ist gewappnet.\u201c Es ging<br \/>\nder Modemacherin Jil Sander ja um sie, um diese Kundin, und dadurch unterschied Sander sich<br \/>\ntats\u00e4chlich von ihren u\u0308berwiegend m\u00e4nnlichen Kollegen, die Mode oft als etwas Theatralisches<br \/>\nverstanden.<\/p>\n<p>Dass Jil Sander das ganz anders sah, zeigt auch das MAK: Ein ganzer Raum ist einer Serie schlichter,<br \/>\nu\u0308berwiegend schwarzer Kleidungsstu\u0308cke gewidmet, M\u00e4nteln, so volumin\u00f6s wie ein Kokon, oder mit<br \/>\nfesten Gurten, Blazern, Cocktailkleidern. Die Entwu\u0308rfe sind mal drei\u00dfig Jahre alt und jetzt neu<br \/>\naufgelegt, mal vier Jahre. Alles ist stimmig \u2013 und stark, selbst an den leblosen Puppen. Und apropos<br \/>\nMode, die im Museum schnell fad wirken kann: Der franz\u00f6sische Klangku\u0308nstler Fr\u00e9d\u00e9ric Sanchez hat<br \/>\nfu\u0308r jeden Raum ein Konzept entworfen. Der Sound zu den schwarzen Stu\u0308cken: entschlossene Schritte,<br \/>\nKlaviert\u00f6ne. Eine Video-Installation ihrer Laufsteg-Pr\u00e4sentationen aus den Jahren 1989 bis 2014 wird<br \/>\nhier nicht auf einer Leinwand gezeigt, es sind drei. Die Clips nehmen den Besucher ein, indem sie<br \/>\nchronologisch ungeordnet von Look zu Look springen und trotzdem sorgf\u00e4ltig editiert sind von dem<br \/>\nFotografen Norbert Schoerner. Es sind Nahaufnahmen, die u\u0308ber den Zeitraum u\u0308berraschend stimmig<br \/>\ngeblieben sind: Kaschmir, technische Stoffe, scharfe Kanten, viel Dunkelblau, Schwarz zu Wei\u00df,<br \/>\nBaumwollblusen, Hosenanzu\u0308ge, M\u00e4ntel.<\/p>\n<p>Mit Stu\u0308cken wie diesen schaffte sie sich damals ja auch ihre treue Gefolgschaft, in den Achtzigern.<br \/>\nHeidemarie Jiline Sander, 1943 in Schleswig-Holstein geboren, hatte als Textilingenieurs-Studentin<br \/>\neinige Zeit in Kalifornien verbracht und arbeitete nach ihrer Ru\u0308ckkehr in den sechziger Jahren als<br \/>\nModeredakteurin in Hamburg. Was ihr fehlte, waren die richtigen Kleider, die sie zum Erz\u00e4hlen ihrer<br \/>\nGeschichten brauchte. Also bat sie die Hersteller um \u00c4nderungen. Es war der Beginn ihres eigenen<br \/>\nkreativen Schaffens. Sie er\u00f6ffnete einen Laden, begann eine eigene Linie zu entwerfen. Damals war<br \/>\nsie 24.<\/p>\n<p>\u201eDie positive Energie fand ich erstaunlich\u201c<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter gru\u0308ndete sie einen Produktionsstandort in Deutschland, 1989 brachte sie das Unternehmen an<br \/>\ndie B\u00f6rse. Es waren dann auch in den Neunzigern nicht die Kleider, sondern vielmehr das wichtiger<br \/>\nwerdende Gesch\u00e4ft mit den Accessoires, das ihr Lebenswerk bedrohte. 1999 hatte sie ihr<br \/>\nUnternehmen mehrheitlich an die Prada-Group verkauft, es sollte in Schuhe und Taschen investiert<br \/>\nwerden. Die Zusammenarbeit lief nicht gut, ein Jahr sp\u00e4ter verlie\u00df die Kreativdirektorin das von ihr<br \/>\ngegru\u0308ndete Haus. Allerdings kam sie 2003 ein zweites Mal wieder, ging kurz darauf. Und u\u0308bernahm im<br \/>\nJahr 2012 abermals fu\u0308r drei Saisons die kreative Leitung. Jil Sander war also nie richtig weg, obwohl<br \/>\nsie schon l\u00e4nger keine Mode mehr macht.<\/p>\n<p>Und obwohl Mode u\u0308berhaupt in Deutschland nicht gerade als hohes Kulturgut wahrgenommen wird, ist<br \/>\nSander eine Ausnahme. Es liegt vor allem an der engen Beziehung, die viele Kundinnen bis heute zu<br \/>\nihr haben, selbst wenn sie seit Jahren keinen Fu\u00df mehr in eine Jil-Sander-Boutique gesetzt haben.<br \/>\nJene Frauen, die noch immer ihre Stu\u0308cke aus vergangenen Jahrzehnten wie selbstverst\u00e4ndlich tragen,<br \/>\nohne dass man es den Teilen ansieht. \u201eDie positive Energie fand ich erstaunlich\u201c, sagte die<br \/>\nModemacherin dem F.A.Z.-Magazin im September im Hinblick auf die Reaktionen zur geplanten<br \/>\nAusstellung. \u201eIch begreife noch nicht so recht, warum die Kundinnen so intensiv mit meinen Entwu\u0308rfen<br \/>\nleben. Diese emotionale Beteiligung ist mir r\u00e4tselhaft. Ich konnte das nie richtig einsch\u00e4tzen.\u201c<br \/>\nJil Sander, die eine der fu\u0308hrenden Modemarken schuf, ist wieder da. Die gro\u00dfe Ausstellung im Museum<br \/>\nAngewandte Kunst in Frankfurt zeigt, dass ihr Design schon deswegen nicht altert, weil es zeitlos ist.<\/p>\n<p>\u201eEine tolle Frau\u201c, \u201eeine Heldin\u201c, \u201eeine Ikone\u201c<br \/>\nEs ist auch die Geschichte einer Designerin, wie sie heute nicht mehr m\u00f6glich w\u00e4re. Die Mode ist<br \/>\nl\u00e4ngst viel zu flu\u0308chtig geworden, als dass so viele Kunden, besonders Frauen, fu\u0308r die das Angebot<br \/>\nriesig ist, einer einzigen Marke in der Form die Treue halten. Phoebe Philo bei C\u00e9line, Alessandro<br \/>\nMichele bei Gucci m\u00f6gen gro\u00dfe Namen sein und Kunden intensiv bedienen, u\u0308ber Jahrzehnte werden<br \/>\nsie trotzdem nicht diese Bedeutung in deren Leben haben k\u00f6nnen. Ganz zu schweigen von der Marke<br \/>\nJil Sander, von der auch jetzt, unter den neuen Kreativdirektoren Lucie und Luke Meier, nicht klar ist,<br \/>\nan wen sie sich genau richtet.<\/p>\n<p>Um die Marke geht es in dieser Ausstellung ausschlie\u00dflich in Verbindung mit der Frau Jil Sander, aber<br \/>\nauch deren Bedeutung ist eben eine, wie sie nur in einer anderen Zeit entstehen konnte. Dass die<br \/>\nBedeutung dieser Frau bis heute, jedenfalls in Deutschland, besteht, dass ihr Name \u2013 wie das<br \/>\njahrzehntealte Logo \u2013 kaum Patina bekommen hat, ist au\u00dfergew\u00f6hnlich. Man h\u00f6rt es auch am<br \/>\nFreitagabend, zur Er\u00f6ffnung der Schau. Beim Smalltalk, in den Gespr\u00e4chen, die Besucher vor den<br \/>\nExponaten fu\u0308hren, geht es um \u201eso eine tolle Frau\u201c, \u201eeine Heldin\u201c, \u201eeine Ikone\u201c.<\/p>\n<p>Das Frankfurter MAK nimmt es als Anlass, gerade nicht zu historisieren. Der Titel dieser Schau: \u201eJil<br \/>\nSander. Pr\u00e4sens\u201c. Es gibt keine Chronologie, keine Jahreszahlen an Stellen, die eigentlich welche<br \/>\nvertragen wu\u0308rden. Wie etwa die Making-off-Bilder, auf denen die Designerin mit Linda Evangelista zu<br \/>\nsehen ist. So zeitlos wie ihre Stu\u0308cke tats\u00e4chlich sind, pr\u00e4sentiert das MAK hier auch ihr Gesamtwerk,<br \/>\nihre Herangehensweise an Mode, an Architektur und Kunst, an die Lancierung ihrer eigenen<br \/>\nKosmetiklinie. \u00dcber ihre Arbeit soll man der Designerin in der Einzelausstellung nahekommen; es sollte<br \/>\nja auch damals, als sie noch Kleider entworfen hat, nie um sie gehen.<\/p>\n<p>Ihre Scheu war, so gesehen, die gro\u00dfe Chance. Lieber setzte sie die Kundin an erste Stelle. Maximale<br \/>\nKontrolle behielt sie selbstverst\u00e4ndlich trotzdem. Schuhe und Taschen sind auch hier so exakt stimmig,<br \/>\nals handele es sich um einen Showroom. Und eine Drohne, die zuvor u\u0308ber ihren selbstentworfenen<br \/>\nGarten auf ihrem Landsitz, Gut Ruhleben am Pl\u00f6ner See in Schleswig-Holstein, geflogen ist, hat vor<br \/>\nallem Perfektion aufgenommen. Der beeindruckende Film in der Ausstellung zeigt es. Auch die Skizzen<br \/>\nfu\u0308r diesen Garten von 1985 sprechen fu\u0308r sich: Die B\u00e4ume sind nach Farben geordnet, fu\u0308r Rosen, fu\u0308r<br \/>\nSchwertlilien sind konkrete Pl\u00e4tze vorgesehen. Die Kraft der Natur hat gegen sie keine Chance, das<br \/>\nGartenkonzept steht bis heute.<\/p>\n<p>Bleibt die Frage, ob Jil Sander ein weiteres Beispiel sein kann fu\u0308r das Ph\u00e4nomen der so beliebten<br \/>\nEinzelausstellungen u\u0308ber Modedesigner. Am Er\u00f6ffnungsabend deutet jedenfalls einiges darauf hin \u2013<br \/>\ndie Schlange, die bis zur Stra\u00dfe reicht, die Wartenden, die schon mal am ersten Glas Wein in der K\u00e4lte<br \/>\nnippen, die u\u0308berlegen, ob sie gehen oder bleiben sollen. K\u00f6nnte erfolgreich werden.<\/p>\n<p>\u201eJil Sander. Pr\u00e4sens\u201c l\u00e4uft bis zum 6. Mai 2018 im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frankfurter Allgemeine &#8211; 6 novembre 2017&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[21],"tags":[],"class_list":["post-445266","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-fs-press"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/fredericsanchez.com\/fredericsanchez\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/445266","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/fredericsanchez.com\/fredericsanchez\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/fredericsanchez.com\/fredericsanchez\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fredericsanchez.com\/fredericsanchez\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fredericsanchez.com\/fredericsanchez\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=445266"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/fredericsanchez.com\/fredericsanchez\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/445266\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/fredericsanchez.com\/fredericsanchez\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=445266"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/fredericsanchez.com\/fredericsanchez\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=445266"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/fredericsanchez.com\/fredericsanchez\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=445266"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}